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MoniDAQ: Langzeit-Monitoring für bedarfsgerechte wiederkehrende Prüfung

Schon heute zeichnet sich ab, dass die zerstörungsfreie Bauteilprüfung – also etwa die bloße Suche nach Defekten wie Rissen oder Poren – allein nicht mehr den Ansprüchen künftiger ZfP-Anwendungen genügen wird.
Häufige manuelle Prüfungen sind nicht überall in regelmäßigen Abständen möglich. Wünschenswert ist deshalb, Systeme zur Zustandsüberwachung (Condition Monitoring, Structural Health Monitoring) bei neuen Bauwerken und Anlagen von vornherein zu integrieren und bei Bestandsbauwerken nachzurüsten.
Die Sensorik nutzt meist einfache physikalische Größen und Effekte – Temperatur, Länge, akustische Emission, Spannungsänderung –, um Veränderungen des Bauwerks- oder Komponentenzustands integral zu erkennen. Schlägt dieses Warnsystem an, kann gezielt nach der Ursache gesucht und gegebenenfalls manuell geprüft werden.
Anwendungsfelder
- Fahrleitungsmaste (bleibende Lageänderung)
- Blasenspeicher (Druck und Zyklen)
- Schilderbrücken (bleibende Lageänderung)
- Seilbahnen (Rissentstehung)
- Brücken und Tragseile (Verkehrslast, Brucherkennung durch Lastumverteilung)
- Wandhaken (bleibende Änderung von Lage und Spannung)
- Rohrleitungen (Druck, Spannung, Lage, Korrosion)
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